Beitrags-Archiv für die Kategory 'Webdesign'

Barrierefreies Webdesign

Samstag, 5. Januar 2008 13:38

Nach Expertenmeinung beginnt barrierefreies Webdesign bereits in der Phase der Planung.
Gut überlegtes barrierefreies Webdesign ist dabei einfach aufgesetzt, dennoch professionell und einfach zu bedienen. Dabei ist es so, dass es im Internet kaum wirklich barrierefreie Webseiten gibt. Dabei wäre dies wichtig, weil auch sehr viele Menschen mit Behinderungen das Internet als hauptsächliche Kommunikationsquelle mit der „Außenwelt“ nutzen.

So ist es in Zeiten des Internet heute zum Beispiel möglich, dass ein Behinderter sich weitgehend auch von Zuhause aus selbst versorgt. Es existieren nämlich Essenbringdienst, bei denen man online Bestellung aufgeben kann. Auf derartigen Webseiten würden sich, ohne die Gewährleistung eines barrierefreien Webdesigns es den Behinderten nicht möglich sich zu orientieren.

Insbesondere diese Art von Webseiten sollen dabei so ausgelegt sein, dass sie es auch Behinderten mit unterschiedlichen Behinderungen es möglich machen eine Bestellung aufzugeben. Einen barrierefreien Zugang bieten dabei zum Beispiel Seiten,
die so gestaltet sind dass man sie deutlich lesen kann, nicht aber zu groß geschrieben, dass man mit dem Cursor nicht umständlich auf- und abscrollen muss.

Hier ist das Können eines Webdesigners gefragt. Eine wichtige Grundvoraussetzung für barrierefreies Webdesign ist die Trennung von Inhalt und Design. Vermieden werden sollte bei einem barrierefreien Webdesign insbesondere die Verwendung von so genannten fixen Schriftgrößen, wie auch eine Einbindung von Alternativ-Texten für Grafiken, bzw. von Bildern oder Objekten. Genauso ist bei barrierefreien Webdesign zu vermeiden die Verwendung von Layout- und Funktionserweiterungen.

Diese vielen Einschränkungen, die beim barrierefreien Webdesign zu beachten sind, bedeuten aber nicht, dass eine Webseite, die barrierefrei ausgerichtet ist, daher kommen muss, wie eine „Graue Maus“ – im Gegenteil. Durch ein gut organisiertes Zusammenspiel zwischen Funktionen und Farben, erreicht man es beim barrierefreien Webdesign ein optimales Gesamt- und Funktionsbild. Grundvoraussetzung für das Funktionieren von barrierefreiem Webdesign ist jedoch, dass sich der Webdesigner an die gängigen Standards hält.

Insbesondere für Webseiten, von denen auf Behinderte profitieren sollen, gilt, dass das Webdesign so ausgerichtet sein muss, dass man alle Informationen gleich erkennt, insbesondere sollten die Texte in einer geordneten und auch logisch nachvollziehbaren Reihenfolge vorliegen. Ist eine Webseite darauf ausgerichtet, dass sie von Behinderten mit Sehproblemen besucht wird, so muss der Webdesigner berücksichtigen, dass insbesondere Bilder für Sehbehinderte und Blinde eine große Barriere darstellen. Zu beachten ist insbesondere bei der Gestaltung von derartigen Webseiten, dass Behinderte in der Regel Zusatzprogramme, so genannte Brückenprogramme, zur Hilfe nehmen, um die Benutzeroberfläche zu bedienen. Blinde und Sehbehinderte arbeiten dabei in der Regel mit DOS-Programmen und Textbrowsern.

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Web 2.0 “Das Internet als globales Gehirn”

Samstag, 5. Januar 2008 13:11

Im Jahr 2005 veröffentlichte Tim O’Reilly den Artikel „What is Web 2.0“ in dem er die Grundpfeiler dieses Begriffes näher erläuterte. Einer der wichtigsten Punkte des Artikels stellt die kollektive Intelligenz dar die laut O’Reilly eine der Triebfedern des Web 2.0 ist. Er vergleicht die Struktur des Internet mit seinen Hyperlinks hierbei mit den Synapsen des Gehirns die durch Aktivität stärker und größer werden. Ebenso soll sich im Internet eine Art neuronales Netz heraus bilden, was durch die Nutzung und die Aktivität der Teilnehmer auf eine bestimmte Weise strukturiert und geformt wird. Als Beispiele hierfür werden z.B. Yahoo und Google angeführt. Der große Erfolg von Yahoo resultierte aus einer gigantischen Linksammlung die die Inhalte tausender Websites erfasste und strukturierte. Den Erfolg von Google führt er auf die Erfindung des Pagerank zurück.

Dies stellt eine Methode dar, Webseiten unabhängig von Inhalten oder Webdesign zu ordnen, sondern allein durch die
Linkstruktur des World Wide Web. Die Wichtigkeit der Interaktivität für das Web 2.0 wird am Beispiel von Amazon deutlich gemacht.
Die Produkte und Beschreibungen auf dieser Seite sind vergleichbar mit vielen anderen Anbietern und auch das Webdesign von Amazon ist letztendlich nicht der entscheidende Faktor für den großen Erfolg. O’Reilly ist vielmehr der Meinung, dass die vielen interaktiven Elemente zu Amazons Marktführerschaft geführt haben. Als Beispiel seien das Bewertungssystem, oder die individuellen Kaufempfehlungen genannt.

Ein weiteres wichtiges Merkmal der Web 2.0-Ära stellen die diversen Blogs dar. Letztendlich sind dies lediglich persönliche Homepages auf denen Menschen eigene Artikel oder Meinungen veröffentlichen. Dies existiert in verschiedenen Formen bereits seit den Anfangstagen des Internet. Die Besonderheit von Blogs liegt jedoch in einer revolutionären Neuerung im Bereich des Webdesign. Die RSS-Technologie erlaubt es nämlich bestimmte Seiten nicht nur zu verlinken, sondern sie sozusagen zu abonnieren. Auf diese Weise wird man stetig über Neuerungen und Aktualisierungen informiert. Die Technologie des RSS wurde im Lauf der Zeit auch auf andere Anwendungen ausgeweitet z.B. für Updates der Börsenkurse oder des Wetters.

Im Hinblick auf Blogs kommt zudem die Möglichkeit der interaktiven Auseinandersetzung mit dem Thema hinzu. So entstanden auf vielen Blogs Möglichkeiten zur Diskussion der Nutzer untereinander, sowie die Möglichkeit auch auf andere Blogs und Quellen zu verweisen und diese in die Diskussion mit einzubeziehen.

Diese kurzen Beispiele machen bereits die Philosophie hinter Web 2.0 deutlich. Das Internet wird als großes Gehirn betrachtet, wobei die Hyperlinks eine Art neuronales Netz bilden. Große Datenbanken wie z.B. Wikipedia entsprechen hierbei unserem Langzeitgedächtnis, während die vielen Blogs die geistige Aktivität des Vorderhirns mit seinen bewussten gedanklichen Prozessen wiederspiegelt.

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Webdesign

Freitag, 30. November 2007 23:58

Eine wichtige Frage für alle Laien im Internet ist wohl die, was eigentlich alles zum Webdesign gehört. Im Grunde genommen ist es ganz einfach, diesen Begriff zu definieren, denn er beschreibt eigentlich die Gestaltung einer Internetseite. Dass die Definition aber doch nicht so klar und einfach ist, sieht man spätestens dann, wenn man bedenkt, dass Webdesign sich auch unbedingt so zeigen muss, dass es von Suchmaschinen positiv bewertet wird.
Vor allen Dingen ist es im Bereich des Webdesign wichtig, dass dieses die Seite klar und einfach durchstrukturiert. Das heißt, der Besucher muss einen klaren Überblick darüber erhalten, was er wo auf der Seite findet. Dazu gehört vor allen Dingen, eine einfach Navigation, die sich praktisch von selbst erklärt. Eine Funktion für die Suche nach bestimmten Inhalten ist oft ebenfalls wichtig, denn so können die Nutzer, die häufig nur wenig Zeit mitbringen, schneller ans Ziel gelangen.
Ebenfalls muss beim Webdesign beachtet werden, dass die Seite auch zu ihrem Besitzer passt. So können sich Farben und Bilder, die auf der Homepage verwendet werden, z. B. am Firmenlogo orientieren.
Dadurch ergibt sich ein gewisser Wiedererkennungswert, der ja oft gewünscht wird. Außerdem sollte nicht jede einzelne Unterseite ein anderes farbliches Design aufweisen, da dies zu unruhig wird. Einfach und klar heißt hier die Devise. Denn in punkto Webdesign ist weniger oft mehr.

Daneben kommt es auch darauf an, dass die Webseite nicht mit Bildern, Animationen, Informationen usw. überladen wird, denn auch dies führt schnell zur Unübersichtlichkeit. Sinnvoller ist es dann, mehrere Unterseiten zu gestalten, um alle Inhalte wiedergeben zu können. Der Webdesigner sollte sich die Webseite immer mit den Augen des Benutzers anschauen, darf dabei aber auch keinesfalls die Bedürfnisse des Besitzers der Seite aus den Augen verlieren. Hier entwickelt sich oft ein wahrer Balanceakt, der nur von wirklichen Profis ausgeführt werden kann.
Weiterhin gehört es zu den Aufgaben eines sinnvollen Designs, dass eine Webseite sich mit jedem Rechner, mit jedem Webbrowser anschauen lässt. Deshalb sollte man auf seltene Schriftarten ebenso verzichten, wie auf eine Programmierung, die nur mit bestimmten Browsern angezeigt werden kann. Dieses Thema ist sogar im Gesetz für barrierefreies Webdesigner rechtlich einwandfrei geregelt.
Auch muss darauf geachtet werden, dass das Webdesign nicht völlig an der Zielgruppe vorbeigeht. Eine Sportlergruppe, die sich auf ihrer Webseite um junge Nachwuchstalente bemüht, wird bei diesen wohl kaum mit den Alpen als Hintergrundbild und einem Song aus der Volksmusik punkten können. Hier muss ein peppiges Webdesign gewählt werden, welches genau auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten ist, um bei dieser auch Erfolg zu haben.

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